Dyshidrotisches Ekzem ist eine chronische Hauterkrankung, die durch kleine, juckende Blasen auf den Handflächen, den Seiten der Finger und den Fußsohlen gekennzeichnet ist. Diese Blasen sind oft schmerzhaft und können ein Brenngefühl verursachen.
Symptome
Symptome des dyshidrotischen Ekzems umfassen:
- Kleine, tiefe Blasen bekannt als Vesikel auf den Händen und Füßen.
- Starke Juckreiz, der sich bei warmem Wetter oder unter Stress verschlimmern kann.
- Rote, rissige oder schuppige Haut um die Blasen, nachdem sie geplatzt sind.
- Schmerzen, besonders wenn die Blasen platzen und die darunter liegende Haut freilegen.
- In schweren Fällen können Infektionen auftreten, wenn Bakterien in die offenen Wunden eindringen.
Ursachen
Die genaue Ursache des dyshidrotischen Ekzems ist unbekannt, jedoch können mehrere Faktoren die Erkrankung beeinflussen:
- Stress: Emotionale Belastungen sind oft mit Ausbrüchen verbunden.
- Allergien: Kontaktallergien oder Atopie können zur Entwicklung von Symptomen beitragen.
- Schweiß: Übermäßiges Schwitzen kann Episoden verschlimmern, besonders in warmen Klimazonen.
- Genetische Faktoren: Es kann eine erbliche Veranlagung geben, da die Erkrankung manchmal in Familien auftritt.
Diagnose
Die Diagnose des dyshidrotischen Ekzems wird in der Regel aufgrund des typischen klinischen Erscheinungsbildes der Blasen und deren Lage am Körper gestellt. Dermatologen können zusätzliche Tests durchführen wie:
- Pflastertests: Um Kontaktallergien auszuschließen.
- Hautbiopsie: In seltenen Fällen, um andere Hauterkrankungen auszuschließen.
Behandlung
Die Behandlung des dyshidrotischen Ekzems zielt darauf ab, Symptome zu lindern und kann umfassen:
- Kortikosteroid-Cremes: Zur Reduzierung von Entzündungen und Juckreiz.
- Beruhigende Lotionen: Wie solche mit Calamin, um den Juckreiz zu lindern.
- Antihistaminika: Zur Kontrolle des Juckreizes, besonders nachts.
- Lichttherapie: UV-Lichttherapie kann für einige Patienten wirksam sein.
- Immunsuppressiva: Für schwere Fälle können Medikamente wie Cyclosporin verschrieben werden.
Selbstpflege
- Auslöser vermeiden: Erkennen und vermeiden Sie Stressoren oder Allergene, die Ausbrüche verursachen.
- Hautpflege: Halten Sie die Haut sauber und mit hypoallergenen Produkten hydratisiert.
- Schutz der Haut: Tragen Sie Handschuhe, wenn Sie mit Reizstoffen oder Wasser hantieren.
- Kalte Kompressen: Können Linderung während akuter Ausbrüche bieten.
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