Hautkrebs ist eine bösartige Wucherung von Hautzellen. Er tritt immer häufiger auf, insbesondere weil sich Menschen seit den 1960er-Jahren weniger vor der Sonne schützen. Die UV-Strahlen der Sonne und von Sonnenbänken schädigen die DNA der Hautzellen. Obwohl die Haut versucht, diese Schäden zu reparieren, treten dabei immer mehr Fehler auf. Wenn sich diese Fehler anhäufen, kann Hautkrebs entstehen.
Symptome
Die Symptome von Hautkrebs variieren je nach Art. Basalzellkarzinome erscheinen oft als glasige, rosarote Knoten. Plattenepithelkarzinome zeigen sich als Knoten mit einer Hornbedeckung, meist an sonnenexponierten Hautstellen. Melanome treten als unregelmäßig geformte Flecken oder Knoten auf, die eine ungleichmäßige Pigmentierung von Braun bis Schwarz aufweisen.
Ursachen
Die Hauptursache für Hautkrebs ist die UV-Strahlung von Sonne und Sonnenbänken. Ungeschützte Sonneneinstrahlung schädigt die Hautzellen und erhöht das Risiko für Hautkrebs.
Diagnose
Ein Arzt kann Hautkrebs durch eine Untersuchung der Haut diagnostizieren und gegebenenfalls eine Biopsie durchführen, bei der eine Gewebeprobe auf Krebszellen untersucht wird.
Behandlung
Die Behandlung hängt von der Art des Hautkrebses ab. Basalzellkarzinome werden meist operativ entfernt. Plattenepithelkarzinome können ebenfalls chirurgisch behandelt werden, während Melanome bei einer Metastasierung oft eine Chemotherapie oder Immuntherapie erfordern.
Selbstpflegetipps
Schützen Sie Ihre Haut vor der Sonne, indem Sie Sonnencreme verwenden, einen Hut tragen und schützende Kleidung anziehen. Vermeiden Sie Sonnenbänke und meiden Sie die Sonne während der heißesten Stunden des Tages. Untersuchen Sie Ihre Haut regelmäßig auf Veränderungen und konsultieren Sie einen Arzt, wenn Sie verdächtige Flecken oder Knoten bemerken.
Sonstiges
Es ist wichtig zu wissen, dass Hautkrebs gut behandelbar ist, wenn er frühzeitig erkannt wird. Regelmäßige Hautkontrollen und Vorsichtsmaßnahmen gegen Sonneneinstrahlung können helfen, das Risiko für Hautkrebs zu senken.
