Hidradenitis Suppurativa (HS), auch bekannt als Acne Inversa, ist eine chronisch entzündliche Hauterkrankung. Sie betrifft vor allem Bereiche mit Haarfollikeln und Schweißdrüsen, wie Achselhöhlen, Leisten, Gesäß und Brüste. HS ist gekennzeichnet durch wiederkehrende Abszesse, Zysten, Fisteln und Narbenbildung.
Symptome
Die Symptome der Hidradenitis Suppurativa können von leicht bis schwer variieren. Häufige Anzeichen und Symptome sind:
- Schmerzhafte rote Beulen oder Knötchen an den betroffenen Stellen
- Anhäufung von Eiter in den Beulen
- Aufbrechen der Beulen, was zu Fisteln führt
- Bildung von Narbengewebe
Verursacht
Die genaue Ursache der Hidradenitis Suppurativa ist noch unbekannt. Es wird vermutet, dass genetische und umweltbedingte Faktoren bei der Entstehung dieser Erkrankung eine Rolle spielen. Risikofaktoren können sein:
- Vererbung: HS kann in einigen Fällen familiär bedingt sein
- Rauchen: Rauchen kann den Schweregrad von HS verschlimmern
- Fettleibigkeit: Fettleibigkeit kann das Risiko für HS erhöhen
- Hormonelle Faktoren: Hormonelle Schwankungen können eine Rolle spielen
Diagnose
Die Diagnose von Hidradenitis Suppurativa basiert in der Regel auf den klinischen Symptomen und der körperlichen Untersuchung. In einigen Fällen können zusätzliche Tests wie eine Hautbiopsie erforderlich sein, um andere Erkrankungen auszuschließen.
Behandlung
Die Behandlung von Hidradenitis Suppurativa zielt darauf ab, die Symptome zu lindern, Komplikationen zu verhindern und die Lebensqualität zu verbessern. Einige Behandlungsmöglichkeiten umfassen:
- Medikamentöse Behandlung: Es können Antibiotika, entzündungshemmende Medikamente und Immunsuppressiva verschrieben werden.
- Chirurgische Eingriffe: Eine Operation kann notwendig sein, um Abszesse zu entleeren, Fisteln zu entfernen oder Narbengewebe zu korrigieren.
- Änderungen des Lebensstils: Die Vermeidung von Risikofaktoren wie Rauchen und Fettleibigkeit kann hilfreich sein
Tipps für die Selbstpflege
Das Leben mit Hidradenitis Suppurativa kann sowohl körperlich als auch seelisch eine Herausforderung sein. Es ist wichtig, eine gute Selbstpflege-Routine einzuhalten und Unterstützung von Ihrem medizinischen Team, Ihrer Familie und Ihren Freunden zu suchen. Es kann auch hilfreich sein, sich Patientenorganisationen anzuschließen, um Erfahrungen auszutauschen und Informationen zu erhalten.
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