Keratosis pilaris ist eine häufige, harmlose Hauterkrankung, die durch eine abnorme Reifung der Keratinzellen in den Haarfollikeln verursacht wird. Keratosis pilaris entwickelt sich meist in der Kindheit und kann sowohl bei Jungen als auch bei Mädchen auftreten.
Symptome
- Kleine Beulen: Meist an den Oberarmen, manchmal auch an Oberschenkeln, Wangen oder Gesäß.
- Rauheit: Die Haut kann sich rau anfühlen, ähnlich wie Sandpapier.
- Juckreiz: Die Haut kann manchmal juckend oder gereizt sein.
- Trockenheit: Besonders in den Wintermonaten kann sich die Haut trockener und rauer anfühlen.
Verursacht
- Genetische Faktoren: Keratosis pilaris ist oft erblich bedingt.
- Keratinablagerungen: Der Zustand wird durch eine übermäßige Produktion von Keratin um die Poren herum verursacht, einem Protein, das die Haut vor schädlichen Substanzen und Infektionen schützt.
Diagnose
- Die Diagnose basiert in der Regel auf dem Erscheinungsbild der Haut. Manchmal kann ein Dermatologe eine Hautprobe entnehmen, um andere Erkrankungen auszuschließen.
Behandlung
- Cremes mit Harnstoff oder Milchsäure: Diese helfen, abgestorbene Hautzellen zu entfernen.
- Feuchthaltecremes: Regelmäßige Anwendung kann trockene Haut reduzieren.
Tipps für die Selbstpflege
- Milde Hautpflegeprodukte: Verwenden Sie seifenfreie Reinigungsmittel und feuchtigkeitsspendende Cremes.
- Kurze warme Duschen: Vermeiden Sie lange heiße Duschen.
- Sanfte Hautpeelings: Diese können helfen, abgestorbene Hautzellen zu entfernen.
Zusätzliche Informationen
Diese Informationen dienen der Verbreitung von allgemeinem Wissen über Keratosis pilaris und sollten nicht als Ersatz für professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung verwendet werden. Wenden Sie sich für eine persönliche Beratung immer an Ihren medizinischen Betreuer.
Links: Besuchen Sie die folgenden Websites mit weiteren Informationen.
Niederländisch
Englisch
- DermNet NZ - Keratosis Pilaris
- British Association of Dermatologists - Keratosis Pilaris
- eMedicine - Keratosis Pilaris
Bilder

