
Kann als eine verstärkte Form von Schuppen betrachtet werden, bei der sich die Schuppenschicht jedoch nicht mehr leicht löst. Die Schuppenschicht wird dadurch immer dicker, bis eine dicke Schicht weißer Schuppen entsteht, die wie Eisschollen zwischen den Haaren hervorstehen.
Pityriasis Amiantacea äußert sich als dicke, silbrige, schuppige Schichten auf der Kopfhaut, die das Haar zusammenkleben. Haarausfall kann in den betroffenen Bereichen auftreten, bedingt durch die Zugkraft auf das Haar, und Juckreiz oder eine rote, entzündete Kopfhaut können ebenfalls vorhanden sein.
Ursachen
Diese Erkrankung ist häufig eine Reaktion auf andere Kopfhauterkrankungen wie Psoriasis, seborrhoische Dermatitis, atopische Dermatitis (Ekzem) und Pilzinfektionen der Kopfhaut. Genetische Faktoren können die Empfindlichkeit gegenüber diesen Erkrankungen beeinflussen.
Diagnose
Die Diagnose wird normalerweise anhand des Aussehens der Kopfhaut gestellt und kann manchmal eine Hautbiopsie oder mikroskopische Untersuchung der Schuppen erfordern, um die genaue Ursache festzustellen.
Behandlung
Die Behandlung konzentriert sich auf die zugrunde liegende Erkrankung und umfasst Optionen wie topische Kortikosteroide zur Reduzierung von Entzündung und Juckreiz, antimykotische Shampoos, Teer-Shampoos und Salicylsäure. In schweren Fällen können Lichttherapie oder orale Medikamente erforderlich sein.
Selbstpflegetipps
Verwenden Sie ein mildes Shampoo, vermeiden Sie enge Frisuren, befeuchten Sie die Kopfhaut mit natürlichen Ölen und schützen Sie die Kopfhaut vor extremen Wetterbedingungen.
Sonstiges
Diese Informationen ersetzen keine professionelle medizinische Beratung. Konsultieren Sie immer einen Arzt oder Dermatologen für eine maßgeschneiderte Diagnose und Behandlung.
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