Regelmäßige, vorübergehende, starke Schmerzen um und am Anus und Beckenboden. Die Schmerzen sind oft schwer zu lokalisieren, können sehr stark sein und bis zu 30 Minuten andauern. Sie werden durch einen Muskelkrampf der Beckenbodenmuskulatur verursacht. Ein Schmerzanfall tritt in Abständen von Wochen oder Monaten auf, oft nachts, und kann Sekunden oder viele Minuten dauern, ist aber meist nicht länger als eine halbe Stunde.
Symptome
- Plötzliche, stechende Schmerzen im Rektum, die ohne Vorwarnung auftreten können.
- Die Schmerzen reichen von leicht bis sehr stark und dauern in der Regel zwischen 5 und 30 Minuten an.
- Der Schmerz verschwindet in der Regel so plötzlich, wie er begonnen hat.
Verursacht
Die genaue Ursache der Proctalgia Fugax ist noch nicht vollständig geklärt. Man geht jedoch davon aus, dass sie durch Krämpfe der Muskeln im Enddarm verursacht wird. Es wurden keine spezifischen genetischen Faktoren identifiziert, die direkt zur Entwicklung dieser Krankheit beitragen.
Diagnose
Die Diagnose von Proctalgia Fugax basiert hauptsächlich auf der Beschreibung der Symptome durch den Patienten. Es gibt keine spezifischen Tests dafür. Ärzte können durch eine körperliche Untersuchung oder andere diagnostische Tests andere Erkrankungen ausschließen, die ähnliche Symptome verursachen können.
Behandlung
- Aufgrund der kurzen Dauer der Schmerzepisoden gibt es keine Standardbehandlung.
- Warme Bäder oder Wärmekompressen können vorübergehend Linderung verschaffen.
- In seltenen Fällen können Medikamente verschrieben werden, um Muskelkrämpfe zu reduzieren oder Schmerzen zu lindern.
Tipps für die Selbstbehandlung
- Wenden Sie Wärme an: Ein warmes Bad oder ein Wärmekissen können helfen, die Muskeln zu entspannen und die Schmerzen zu lindern.
- Entspannungstechniken: Tiefe Atemübungen oder Meditation können helfen, die Körperspannung zu verringern.
- Trainieren Sie: Leichtes Dehnen oder Gehen kann helfen, Muskelverspannungen abzubauen.
- Ändern Sie Ihre Körperhaltung: Kann manchmal helfen, die Schmerzen zu lindern.
Andere
Wenden Sie sich für die Diagnose und Behandlung von Krankheiten immer an einen qualifizierten medizinischen Betreuer.

