Es kommt zu einer Farbveränderung der Finger, die in der Regel in drei verschiedenen Phasen auftritt. Zunächst tritt eine Blässe auf, die auf eine Gefäßverengung der Arterien zurückzuführen ist. Ein oder mehrere Finger sehen dann richtig weiß aus. Zum Ende des Anfalls kommt es zu einer Rötung, da sich die Blutgefäße massiv erweitern. Während des Anfalls sind die Finger kalt, das Gefühl ist vermindert und es können Schmerzen auftreten. Während der Rötungsphase kann ein Kribbeln auftreten und die Finger können auch geschwollen sein.
Symptome
Die Symptome der Raynaud-Krankheit variieren von mild bis schwer und umfassen Farbveränderungen in der Haut der betroffenen Bereiche, oft weiß aufgrund verminderter Durchblutung, blau durch Sauerstoffmangel und rot, wenn die Durchblutung zurückkehrt. Die Erkrankung führt auch zu kalten Fingern oder Zehen, Kribbeln oder einem prickelnden Gefühl beim Aufwärmen oder nach Stress, und Schmerzen und Schwellungen können in der Erholungsphase auftreten. In schweren Fällen können Geschwüre oder Infektionen an den Fingerspitzen oder Zehen entstehen.
Ursachen
Die genaue Ursache der Raynaud-Krankheit ist unbekannt, wird jedoch als eine Überreaktion der Blutgefäße auf Kälte und Stress betrachtet. Risikofaktoren umfassen Geschlecht (häufiger bei Frauen), Alter (meist zwischen 15 und 30 Jahren), familiäre Vorbelastung, sowie bestimmte Berufe oder Aktivitäten, die Vibrationen verursachen oder die Blutgefäße schädigen.
Diagnose
Die Diagnose wird meist anhand der Symptome und der Reaktion des Patienten auf Kälte gestellt. Ärzte können auch Tests durchführen, um andere Erkrankungen auszuschließen und zu bestimmen, ob es sich um eine primäre oder sekundäre Form der Krankheit handelt.
Behandlung
Es gibt keine Heilung für die Raynaud-Krankheit, aber es gibt Behandlungen, die die Symptome lindern können, wie Medikamente, die die Blutgefäße erweitern und die Blutzirkulation verbessern. In schweren Fällen können chirurgische Optionen oder Injektionen erforderlich sein. Schutz vor Kälte und Stressbewältigung sind entscheidend.
Selbsthilfetipps
Tägliche Selbsthilfetipps umfassen das Stabilisieren der Körpertemperatur durch das Tragen von warmer Kleidung und Handschuhen oder warmen Socken, das Rauchen aufzugeben, regelmäßige Bewegung zur Verbesserung der Blutzirkulation, das Vermeiden von kalten Gegenständen und das Begrenzen der Exposition gegenüber kalten Temperaturen. Stressbewältigung durch Entspannungstechniken wie Yoga oder Meditation ist ebenfalls wichtig.
Sonstiges
Konsultieren Sie immer einen Arzt oder einen anderen qualifizierten Gesundheitsdienstleister für Diagnose, Behandlung und Antworten auf Ihre medizinischen Fragen.
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