
Symptome
Bei der polymorphen Lichtdermatose treten in der Regel folgende Symptome auf:
- Juckende Beulen, Blasen oder übermäßige Rötung und Schwellung an den sonnenexponierten Bereichen wie Armen und Gesicht.
- Hautveränderungen treten normalerweise nachmittags oder abends nach Sonneneinstrahlung auf, können jedoch auch später auftreten.
- In schwereren Fällen können die Hautveränderungen auf andere Körperteile ausgedehnt werden.
- Häufig gibt es ein zyklisches Muster: Die Symptome beginnen im Frühling, lassen im Sommer nach und verschwinden im Herbst und Winter, treten jedoch im nächsten Jahr wieder auf.
- Die Intensität der Symptome kann jedes Jahr variieren, und bei den meisten Menschen verschwinden sie nach einigen Jahren spontan.
Wie wird die Lichtempfindlichkeit diagnostiziert?
Dermatologen können die polymorphe Lichtdermatose basierend auf der Anamnese des Patienten und den beobachteten Hautreaktionen diagnostizieren.
Bei Zweifeln können Lichtbelichtungstests durchgeführt werden, um festzustellen, ob Sonnenlicht ein Faktor ist und welche Wellenlänge (UVA oder UVB) die Reaktionen verursacht.
Es können auch Allergietests durchgeführt werden, um Substanzen (Kosmetika, Pflanzen, Medikamente) zu identifizieren, die in Kombination mit Licht eine Lichtempfindlichkeit verursachen.
Wenn notwendig, können Blut-, Urin-, Stuhluntersuchungen oder Hautbiopsien durchgeführt werden, um zugrunde liegende Erkrankungen zu erkennen oder auszuschließen.
Wie ist die Behandlung und was kann getan werden?
- Vermeidung von Auslösern: Bekannte Ursachen wie bestimmte Medikamente sollten vermieden werden.
- Gewöhnung der Haut an Sonnenlicht: Eine schrittweise Sonnenexposition im Frühling oder frühen Sommer kann helfen, die Haut anzupassen, sie dicker zu machen und Pigmente zu produzieren, was einen gewissen Schutz bietet.
- Verwendung von Sonnenschutzmitteln: Sonnenschutzmittel, die gegen UVA- und UVB-Licht schützen und einen SPF von mindestens 15 bieten, sind empfehlenswert.
- Kortikosteroid-Cremes: Diese können die Symptome lindern, wenn sie einmal aufgetreten sind.
- Lichttherapie: Die Haut kann unter ärztlicher Aufsicht schrittweise künstlichem Licht (UVA oder UVB) ausgesetzt werden.
- Medikamente: In schweren Fällen können systemische Medikamente verschrieben werden.
Sonnenschutzmittel
Sonnenschutzmittel schützen vor UV-Licht. Ein Sonnenschutzmittel mit SPF 15 ermöglicht es einer Person, 15-mal länger in der Sonne zu bleiben, bevor sie sich verbrennt.
Für einen angemessenen Schutz sollte das Sonnenschutzmittel in einer ausreichend dicken Schicht aufgetragen und regelmäßig erneut aufgetragen werden, besonders nach dem Schwimmen oder starkem Schwitzen.
Weitere Maßnahmen
Wenn Sonnenexposition und Sonnenschutzmittel nicht ausreichen, um die Lichtempfindlichkeit zu kontrollieren, ist es wichtig, die Sonneneinstrahlung so weit wie möglich zu vermeiden. Dazu gehört das Suchen von Schatten, das Tragen von schützender Kleidung und Hüten.


