Schwitzfüße

Schwitzfüße (medizinischer Begriff: hyperhidrosis plantaris) ist eine Erkrankung, bei der die Füße übermäßig schwitzen, oft begleitet von einem unangenehmen Geruch. Dies tritt auf, weil die Schweißdrüsen in den Fußsohlen zu viel Feuchtigkeit produzieren, was in Kombination mit Bakterien und Pilzen zu Geruch und manchmal zu Reizungen führt.

 

Symptome

  • Übermäßiges Schwitzen an den Fußsohlen, auch ohne Anstrengung.
  • Ein unangenehmer Geruch, verursacht durch Bakterien, die den Schweiß zersetzen.
  • Kalte, feuchte Füße, besonders in Socken und Schuhen.
  • Weiße, weiche Haut zwischen den Zehen durch langfristig feuchte Bedingungen.
  • Erhöhtes Risiko für Fußpilz (wie Tinea pedis).

Ursachen

Schwitzfüße können durch verschiedene Faktoren verursacht werden, einschließlich:

  • Erbliche Veranlagung: Manche Menschen neigen von Natur aus zu übermäßigem Schwitzen.
  • Hormone: Besonders Jugendliche und schwangere Frauen können stärker unter Schwitzfüßen leiden.
  • Schlecht belüftete Schuhe und Socken: Synthetische Materialien halten Wärme und Feuchtigkeit fest.
  • Stress und Anspannung: Emotionale Belastung kann übermäßiges Schwitzen verschärfen.
  • Mangelnde Belüftung: Langfristiges Tragen von geschlossenen Schuhen kann die Beschwerden verschärfen.

Behandlung

Glücklicherweise gibt es verschiedene Behandlungen, um Schwitzfüße zu lindern:

  1. Gute Hygiene
  • Waschen Sie die Füße täglich mit lauwarmem Wasser und milder Seife.
  • Trocknen Sie die Füße gründlich ab, besonders zwischen den Zehen.
  1. Antitranspirantien verwenden
  • Spezielle Fußdeos oder Aluminiumchloridlösungen können die Schweißproduktion verringern.
  1. Geeignete Schuhe und Socken
  • Tragen Sie atmungsaktive Schuhe aus Leder oder Leinen.
  • Wechseln Sie täglich die Schuhe, damit sie gut trocknen können.
  • Verwenden Sie Socken aus Baumwolle oder Bambus, die Feuchtigkeit aufnehmen.
  1. Einlegesohlen und Pulver
  • Absorbierende Einlegesohlen können helfen, Feuchtigkeit zu absorbieren.
  • Fußpuder mit Talkum oder antibakteriellen Inhaltsstoffen hält die Füße trocken und frisch.
  1. Medizinische Behandlungen
  • In schweren Fällen kann ein Arzt folgende Behandlungen empfehlen:
    • Iontophorese: Eine Behandlung, bei der ein schwacher elektrischer Strom durch Wasser geleitet wird, um die Schweißdrüsen zu hemmen.
    • Injektionen: Können vorübergehend die Nerven blockieren, die die Schweißdrüsen aktivieren.
    • Medikamente: Einige Medikamente können die Schweißproduktion reduzieren.

Selbstpflegetipps

  • Gehen Sie so viel wie möglich barfuß zu Hause, um den Füßen Luft zu geben.
  • Spülen Sie die Füße nach einem langen Tag mit kaltem Wasser ab.
  • Verwenden Sie Essig- oder Salzbäder, um Bakterien abzutöten und die Schweißproduktion zu verringern.
  • Tragen Sie täglich saubere Socken und wechseln Sie regelmäßig die Schuhe.
  • Verwenden Sie ein Fußbad mit Teebaumöl, das eine antibakterielle Wirkung hat.

Schwitzfüße können unangenehm sein, aber mit der richtigen Behandlung und Prävention sind sie gut zu handhaben. Wenn die Beschwerden weiterhin bestehen, suchen Sie einen Hausarzt oder Dermatologen auf, um weitere Behandlungsmöglichkeiten zu besprechen.

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